Um unsere Website stetig zu verbessern, nutzen wir Cookies.

Mehr Infos

OK!

Heizflächen und Temperaturen

Bei der Dimensionierung von Heizsystemen für Wärmepumpenheizungsanlagen ist darauf zu achten, dass der benötigte Wärmebedarf bei möglichst niedrigen Vorlauftemperaturen übertragen wird. Ideal sind Flächenheizsysteme wie z. B. Fußboden- oder Wandheizungen. Grundsätzlich kann angenommen werden: je geringer die Vorlauftemperatur im Heizsystem, desto effektivere die Wärmepumpe und desto günstiger sind die Heizkosten in der Folgezeit.

Stromanschluss

Der Anschluss einer Heizungswärmepumpe an das Versorgungsnetz des Energieversorgungsunternehmens (EVU) bedarf grundsätzlich der Anmeldung. Dies sollte möglichst frühzeitig geschehen, damit alle notwendigen Einzelheiten des Anschlusses rechtzeitig geklärt werden können. Die EVU sind aus Kostengründen an einer Vergleichmäßigung des Stromverbrauches interessiert. Deshalb bieten sie für die Wärmepumpe einen günstigen Sondertarif mit geregelten Schaltzeiten an. In den Abschaltzeiten (Spitzenlast des EVU) wird die Wärmepumpe bedarfsabhängig durch das EVU über eine Rundsteueranlage oder zu festen Zeiten mit einer Zeitschaltuhr abgeschaltet. Die Wärmeversorgung ist in dieser Zeit durch das Speichervermögen des Gebäudes bzw. des installierten Pufferspeichers gewährleistet. Für die Errichtung einer Wärmepumpenanlage gelten die technischen Anschlussbedingungen (TAB) sowie die ergänzenden Bestimmungen der TAB des jeweiligen EVU.

Zum Anschluss einer Wärmepumpe werden benötigt

  • ein fester Drehstromanschluss
  • ein Platz für einen zusätzlichen Sondertarifzähler
  • ein Platz für Schaltuhr oder Rundsteueranlage
  • ein Platz für drei Sicherungselemente im Stromkreisverteiler
  • in bestimmten Fällen kann durch das EVU ein Anlaufstrombegrenzer gefordert werden

Aufstellungsort - Bautechnische Anforderungen

Für den Wärmepumpenbetrieb werden an den Aufstellungsraum im Wesentlichen nur besondere schallschutztechnische Anforderungen gestellt. Der Fußbodenaufbau bei Innenaufstellung sollte grundsätzlich schalldämmend bzw. schallentkoppelt ausgeführt werden. Dafür eignen sich insbesondere schwimmende Estrichaufbauten.

Für die Außenaufstellung der Luft/Wasser-Wärmepumpen gelten unterschiedliche Maßgaben. Zum Teil müssen
frostfrei Fundamente nach Vorgabe erstellt werden. Dazu mehr unter dem Punkt Luft.

Einige Richtlinien zur Planung und Aufstellung von Wärmepumpen

  • DVGW W101 Richtlinien für Trinkwasserschutzgebiete Teil1 Schutzgebiete für Grundwasser
  • VDI 2067 Wirtschaftlichkeitsberechnung von Wärmeverbrauchsanlagen, betriebstechnische und wirtschaftliche Grundlagen
  • DIN 1988 Techische Regeln für Trinkwasser-Installation
  • DIN 8960 Kältemittel Anforderungen
  • DIN 8975 KälteanlagenSicherheitstechnische Grundsätze für Gestaltung, Ausrüstung und Aufstellung
  • DIN 4701 Regeln für die Berechnung des Wärmebedarfs von Gebäuden
  • VDI 2050 Heizzentralen, technische Grundsätze für Planung und Ausführung
  • VDE 0100 Errichten von Starkstromanlagen mit Nennspannungen bis 1000V
  • DIN 4109 Schallschutz im Hochbau
  • BImSchG Bundesimmissionsschutzgesetzt
  • TA Lärm